10 Fragen des Raummanagements – Teil 9

Hier ist er nun der finale Teil der Blogpost-Series „10 Fragen des Raummanagements“. Wenn Sie erst jetzt eingestiegen sind, so finden Sie hier den Beginn dieser Serie.

Dass es so lange bis zum Grande Finale gedauert hat, war ursprünglich nicht geplant. Die zusätzlichen Erfahrungen einiger Projekte waren es meiner Meinung jedoch nach absolut wert. Es ist mir eine Freude, nachfolgend nun endlich eine Art Schlussstein zu setzen. Diese Artikelserie ist meines Wissens nach im deutschen Sprachraum noch immer einzigartig. Durch das umfangreiche Feedback fühle ich mich bestätigt und bedanke mich bei Allen für das Interesse.

Was kostet der Spaß?

Einer der offenen Fragen aus den vorangegangenen Beiträgen ist die Frage nach den Kosten. Und wie immer ist die Antwort: „Es kommt ganz drauf an“ bzw. die internationale Variante: „Well, it depends!“

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Einen Schutzhelm für den CIO

Eigentlich ist die Geschichte eine alte. Die Baustelle ist so gut wie fertig und die Benutzer sollen das Gebäude übernehmen. Dies ist auch die Zeit, wo ein CIO oftmals zum ersten Mal erfährt, wofür er/sie denn künftig noch so zuständig sein soll. Denn eines ist sicher: Moderne Gebäude bestehen schon lange nicht mehr nur aus Betaon und Stahl .

Doch wo war der CIO während der gesamten Planungs- und Bauphase? Daher mein heutiges Motto:

Einen Schutzhelm für den CIO!

Oder ein wenig weniger plakativ: CIOs oder ihm unterstellte Personen MÜSSEN meiner Meinung nach in den Design- und Realisierungsprozess eingebunden werden.

Moderne Gebäude, nicht nur aber ganz speziell auch solche für Bildungseinrichtungen wie FHs und Unis, haben vielleicht einen Körper aus Stahl und Beton. Die Augen, Ohren und das Nervensystem sind aber Technologien wie IP-Netzwerke, angreifbare IOT-Geräte mit regelmäßigen Firmware-Updates und schützenswerte Remote-Schnittstellen.
Um ganz ehrlich zu sein: Dieser Vergleich mit dem menschlichen Körper ist nicht mir eingefallen. Er stammt von Mark Valenti, dem CEO der Sextant Group, einem höchst renommierten Planungsbüro in den USA. Und dass das Problem in den kommenden Jahren nicht kleiner, sondern massiv größer wird, werden Sie mir als treuer Leser dieses Blogs hoffentlich glauben.

Nachfolgend fünf Strategien zur Einbindung von CIOs und anderen Technologie-Verantwortlichen in Bauprojekte:

  1. IT von Anfang an in den Designprozess einplanen

Dies bedeutet nicht nur, dass die IT rechtzeitig Platzbedarf und Wünsche betreffend Verkabelung äußerst, sondern die aktive Mitarbeit beim Design und der Planung aller technologie-relevanten Gewerke.

Das allerbeste Schließsystem mit Chipkarten und Iris-Identifikation nützt nichts, wenn es dem grundlegenden Identity-Management des Unternehmens widerspricht.  Das hochvernetzte und an die Cloud angebundene Energiemanagement muss natürlich der Security-Policy entsprechen und über die zentrale Firewall laufen. Hier ist Know-How sowohl in Sachen Technologie als auch intime Kenntnis der Organisation nötig.

Die Technologie-Abteilung, oder wie auch immer sie heißen möge, ist schon lange aus der ragierenden Rolle, nämlich dem Lösen von akuten IT-Problemen heraus. Moderne CIOs sind Partner in praktisch jedem Prozess innerhalb der Organisation und gestalten aktiv mit.

  1. Eine neue Rolle für die IT

Über die neue Rolle der IT und somit des CIO wurde in diesem Blog schon mehrmals berichtet (Artikel für CIOs). Je öfter das Wort IoT fällt umso mehr muss klar sein:

Wo immer Technologie, da auch der CIO und seine Teams!

Der Aufbau der nötigen Ressourcen bzw. Integration der ehemals externen Fachabteilungen unter das Dach der IT ist meiner Meinung nach eine der primären Aufgaben heutiger CIOs.

  1. Technologie für jeden Raum anpassen

Je flexibler moderne Räume sein müssen, ganz gleich ob Open Space Offices oder die Uni-Aula, umso flexibler muss auch die dort eingesetzte Technologie sein. Aber wie einfach oder kompliziert ist es denn in der Realität, beispielsweise Leuchten zu anderen Gruppen zusammenzufassen, um einer geänderten Möblierung Rechnung zu tragen? Wie abgesichert müssen Netzwerkanschlüsse ausgeführt sein, welche in der allgemein zugänglichen Aula für das Digital Signage zuständig sind?
Auch wenn die konkrete Arbeit vielleicht von Outsourcing-Partnern gemacht wird, so muss zumindest grundlegendes Know-How und Kenntnis der Technologie inhouse verfügbar sein.

  1. IT als Teil eines integrierten Planungsprozesses

Heute werden in vielen Fällen Mockup-Rooms gemacht, um gemeinsam mit Testusern Einrichtung, Beleuchtung und Design zu validieren und Probleme aufzuzeigen, bevor ein Fehler in hunderte Räume eingebaut wird. Viel zu oft sind dies aber nur optische Experimente und die ebenso wichtige Technologie wird andernorts gesondert erprobt. Diese Vorgangsweise ist in Zeiten der engen Verzahnung der Technologiegewerke aber selten zielführend. Daher an dieser Stelle gleich nochmals der Aufruf: Einen Schutzhelm für den CIO und ab auf die Baustelle mit ihm/ihr. Der Architekt läuft ja auch auf der Baustelle herum und begnügt sich nicht mit der Rolle am Zeichentisch, oder?

  1. Zukunftssicher planen

Die antizipierte Lebensdauer der einzelnen Gewerke variiert stark. Während der Baumeister durchaus in Dekaden denkt, weiß der IT-Techniker, dass schon in 5-7 Jahren keine Security-Updates für gewisse Produkte verfügbar sein werden. Obwohl der Vergleich hinkt und die Wortwahl ein wenig gewagt ist:

Die Technik vermodert langsam aber stetig!

Zukunftssicher zu planen bedeutet also nicht, nur auf Technologien zu setzen, die es voraussichtlich in 30 Jahren auch noch geben wird Das wäre vollkommen illusorisch, denn NIEMAND kann seriös eine solche Technologie-Prognose abgeben. Selbst wenn die Technologie noch verfügbar wäre, ist sie nach den dann geltenden Maßstäben hoffnungslos veraltet.
Stattdessen muss man sich der „Vergänglichkeit“ von Technologien bewusst sein. Also im wahrsten Sinne des Wortes damit rechnen, dass viele Komponenten und Technologien im Laufe der Lebensdauer eines Gebäudes teilweise mehrfach gegen andere getauscht werden. Ob diese Technologie-Upgrades nun CapEX oder OpEX sind, darüber lässt sich trefflich streiten.

Zusammenfassung

Vielleicht muss man meinen Aufruf „einen Schutzhelm für den CIO“ nicht ganz wörtlich nehmen. Ich bin aber fest davon überzeugt, dass die Expertise des CIOs und seiner Mannschaft unverzichtbar für moderne Gebäude ist. Und dies ist ein sehr guter Grund, den CIO schon möglichst frühzeitig zu einem Bauprojekt einzubinden.

Nicht nur aber ganz besonders in Sachen IOT-Security. Auch wenn mich jetzt der eine oder andere dafür kritisieren wird, erlaube ich mir folgende provokante Aussage:

Die überwiegende Mehrzahl der in der Gebäudetechnik Tätigen hat kein ausreichendes Wissen über die Gefahren, die die Vernetzung innerhalb eines Gebäudes mit sich bringt.

Nahezu jede Woche berichten Fachmedien über schwerwiegende Sicherheitsmängel in IoT-Geräten. Immer wieder wird auf das Gleiche hingewiesen: Das Verschulden trifft ganz sicher nicht nur die Hersteller, sondern ins besonders auch die Errichter und Betreiber von solchen Netzwerken.

In diesem Sinne ein Aufruf an alle CIOs: Besorgt Euch einen Schutzhelm und dringt einmal vor in das unbekannte Land der Baustellen und Baucontainer. Euer Know How ist dort wirklich gefragt!

Wie immer freue ich mich auf Kommentare und die Weiterverbreitung dieses Artikels.

Kommunikation 4.0 im Unternehmen

Wer diesen Blog regelmäßig liest oder mich persönlich kennt, der weiß schon, dass ich immer auf der Ausschau nach „Waffenbrüdern“ bin, also Kollegen mit ähnlichen Zielen und Ansichten. Heute möchte ich eine der wohl interessantesten Keynotes zum Thema Kommunikation 4.0 im Unternehmen in Deutscher Sprache verlinken.

Nachfolgend ein ca. 40 Minuten langes Video einer Keynote, welche anlässlich der AV Solution Partner Roadshow gehalten wure. Sie erinnern sich vielleicht, dass auch ich schon eine Keynote für eine Roadshow dieser Vereinigung halten durfte (Link und Link).

Und nun ohne viel Verzögerung; lauschen Sie diesem wirklich interessanten Vortrag von Detlef Artlet, dem CEO von aixwox, einem Consultingunternehmen aus Deutschland.

YouTube-Video zum Thema Kommunikation 4.0

Persönliches Fazit

Abgesehen von den gut ausgewählten Videos faszinierte mich, mit welcher Geschwindigkeit sich die Technik und damit die Anforderungen weiterentwickeln. Wenn der Vortragende vom ISDN-Bildtelefon und der Pre-Smartphone-Zeit sprach, so klang das wie aus dem Geschichte-Unterricht, obwohl es doch gerade einmal ca. 10 Jahre her ist. Und wer jetzt meint, dass 10 Jahre ja ohnehin eine Ewigkeit sind, dann erlaube ich mir, daran zu erinnern, dass eine solche Zeitspanne kürzer als die durchschnittliche Lebensdauer der Büroeinrichtung ist! In anderen Worten: Es ist wahrscheinlich nicht das Beharrungsmoment der Menschen, die Innovation erschwert, sondern vielmehr die Trägheit seiner Immobilie bzw. deren Einrichtung. Dies nur so als Gedankenanstoß für die Verantwortlichen des Facility Managements.

Wenn auch Sie dieses Video inspiriert hat, über die Kommunikation im allgemeinen und die Medientechnik im Speziellen nachzudenken, so stehe ich gerne als Ihr Gesprächspartner zur Verfügung. Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme und wünsche noch einen wunderschönen Sommer.

Warum eigentlich Medientechnik Consulting?

Die Frage Warum eigentlich Medientechnik Consulting? wird mir immer wieder gestellt und wie jede gute Frage verdient sie sich eine gute Antwort. Ich versuche in diesem Blogpost daher ein paar hoffentlich sogar sehr gute Antworten zu liefern.

Begriffsdefinition

Anstatt bei Wikipedia wurde ich diesmal im Gabler Wirtschaftslexikon fündig:

http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/consulting.html

Consulting ist die individuelle Aufarbeitung betriebswirtschaftlicher Problemstellungen durch Interaktion zwischen externen, unabhängigen Personen oder Beratungsorganisationen und einem um Rat nachsuchenden Klienten.

Nach dieser brillanten aber sehr allgemein gehaltenen Version versuche ich mich an einer recht konkreten Umformulierung für unsere kleine Branche:

Während sich Technische Planungsbüros auf das WIE konzentrieren, beschäftigt sich der Consulter im Auftrag des Kunden mit dem WAS und WARUM.

Wozu brauche ich also einen Consulter?

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10 Fragen des Raummanagements – Teil 8 – Wer und was muss noch von der Buchung wissen?

Herzlich willkommen zum nun Teil 8 in der Blog-Serie 10 Fragen des Raummanagements.
Heute beleuchte ich die Fragen 8 und 9 unserer ursprünglichen Frageliste:
Frage 8: Was sollte mein Gebäude über die Buchung wissen?

Frage 9: Wer sollte bzw. muss noch von der Buchung wissen?

Was sollte mein Gebäude über Raumbuchungen wissen?

Auf den allerersten Blick scheint diese Frage in der Tat ein wenig seltsam. Unter einem Gebäude stellen sich die allermeisten Menschen etwas (im wortwörtlichen Sinne!) sehr Statisches vor. Doch der Schein trügt, denn moderne Gebäude und die damit verbundenen Services müssen heutzutage äußerst flexibel und reaktionsfreudig sein, um die zugesagten Leistungen mit dem vorhandenen Budget bereitstellen zu können. Fällt dies zu leicht, so vermutet das Management mit Recht Optimierungsbedarf, einer Umschreibung für Einsparungsbedarf.

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Das Ende des HDMI-Kabels?

Jahrelang, man möchte schon fast sagen jahrzehntelang, war eines der zentralsten Dinge eines Meetingsraums jenes Kabel, das meist unschön mitten auf dem Tisch lag oder manchmal auch lieblos auf dem Boden. Können wir aber schon das Ende des HDMI-Kabels ausrufen?

Die Rede ist vom Anschlusskabel für die mitgebrachten Notebooks in den jeweils aktuellen Technologien. Anfangs VGA, danach HDMI und manchmal auch Display Port. Oft zu kurz, manchmal auch ohne den gerade nötigen Adapter und leider auch ab und an auch komplett verschwunden, weil vom Vornutzer des Raumes „versehentlich“ eingesteckt.
So ganz nebenbei: Das hätte nicht sein müssen, da es jede Menge cleverer Lösungen gibt, wie man diese Kabel sichert. Darum soll es aber heute nicht gehen, sondern vielmehr um eine viel essentiellere Frage:

Warum brauchen wird dieses Stück Un-Technik in Form eines Kabels also überhaupt noch? „Das Ende des HDMI-Kabels?“ weiterlesen

The Future of Smart Building & Smart Building Security

Es ist mir eine große Freude anzukündigen, dass ich auf der kommenden Smart Building Conference in Amsterdam einer der Hosts einer Podiumsdiskussion sein werde mit dem Titel

INDUSTRY PANEL:
The Future of Smart Building & Smart Building Security

Inhalt:

Wie der Titel vermuten lässt, werden wir uns besonders mit der Sicherheit und auch mit deren Mangel in Smart Buildings beschäftigen. Nicht immer ist die Technik schuld daran, vielmehr „menschelt“ es bei vielen Projekten einfach ein wenig zu viel. Oder liegt es am Kunden, der (noch?) nicht genug Bedenken hat. Wir werden versuchen, diese und andere Fragen zu erörtern; für Spannung ist gesorgt.

Teilnehmer:

Mit mir gemeinsam sind zum jetzigen Zeitpunkt folgende Personen am Podium:

Eliot Lear, Senior Internet Engineer and Policy Expert bei CISCO Schweiz

Sein Profil lässt keinen Zweifel daran, dass es sich hier um einen Experten allerhöchster Güte in Sachen Cybersecurity handelt, der federführend bei der Entwicklung von Internetstandards sowie Industriestandards von Cisco ist.

Matthew Marson, Management Consultant von Accenture UK

Als Consultant des Connected Spaces Programms von Accenture, einem der weltgrößten Beratungsunternehmens, ist er ausgewiesener Spezialist in Sachen Smart Buildings. Dass Matthew dabei nicht nur theoretisiert sondern ein Mann der Praxis ist, beweist seine Ausbildung als Architekt und Ingenieur.

Ich freue mich natürlich, mit solchen Spezialisten des Thema „Future of Smart Building & Security“ diskutieren zu können.

Programm
Die Smart Building Conference findet am Vortag des ersten Messetags der ISE statt. Wenn Sie also vielleicht schon einen Tag früher in Amsterdam sind, dann wäre es doch eine tolle Gelegenheit, diesen oder andere Vorträge zu besuchen.

Das vollständige Programm dieses Events können Sie hier finden.

The Future of Smart Building & Smart Building Security at RAI, Amsterdam

This panel will discuss the advancements and innovations that we can look forward to. Also, all the futuristic tech advancements and innovations that make smart buildings possible share a common Achilles heel. Their security model is still stuck in the past. Our panel will discuss the problem—and possible solutions.
Categories: Smart Building, IoT

 

Zigbee Dotdot

Auch wenn es nicht unbedingt auf allen IoT-Geräten draufsteht, ist Zigbee doch eine DER Technologien des IoT. Nun stellt die Alliance Zigbee Dotdot als verbindendes Element vor.

Die baldige Zukunft wird zeigen, ob es sich wirklich um einen Meta-Standard handeln wird, also um einen, der viele unterschiedliche Protokolle unter einen Hut bringen kann oder um (wieder einmal) nur einen neuen, zusätzlichen Standard.

Viel gibt es derzeit noch nicht zu berichten, außer dass DotDot einen wirklich coolen Namen und ein cooles Logo hat. Und ja, irgendwas ist es mit der Thread Group verbandelt. Die hält sich aber interessanterweise ziemlich zurück. Das ist zumindest auffällig, denn diese Gruppe rund um Google Nest ist normalerweise gar nicht verlegen, ganz früh mit Halbgarem an die Öffentlichkeit zu gehen.

Zu den technischen Details ist auch noch nicht viel bekannt. HEISE Online berichtet, dass Zigbee Dotdot eher alter Wein in neuen Schläuchen ist. Ich darf HEISE zitieren:

Dotdot ist nicht unbedingt neu, sondern vielmehr eine Weiterentwicklung der ZigBee Cluster Library (ZCL). Sie beschreibt die Kommunikation zwischen einzelnen Geräten und wurde nun um neue Spezifikationen und ein Zertifizierungsprogramm erweitert.
(c) Heise Online

Das wäre in der Tat ziemlich alter Wein, datiert die ZCL doch zurück auf Juli 2007! Die letzte Revision des Standards ist von 2012 schon ziemlich lange bevor IoT überhaupt zum Begriff wurde.

Man wird sehen. Bis dahin ein nettes Video:

P.S.
Bitte um zweckdienliche Hinweise, warum mein Toaster mit meiner Espresssomaschine reden muss, danke!

Konferenz- und Meetingräume Zahlen, Daten, Fakten

Immer wieder werde ich gefragt, ob es über die von mir behandelten Themen Meetingräume, Konferenztechnik & Co auch belastbare Zahlen gibt. Also solche, die nicht dem Marketing-Wunschdenken mancher Hersteller entspringen, sondern überprüfbar von anerkannten Instituten stammen.

Nachfolgend ein paar ZDF (Zahlen, Daten, Fakten)

Mehr Räume, weniger Platz

Der Platz im Büro pro Mitarbeiter sinkt konstant! Dies ist aber nicht darauf zurückzuführen, dass immer mehr Leute in kleinen, engen Cubicles sitzen müssen! Vielmehr tragen Shard Spaces, also nicht-territoriale, gemeinsam genutze Arbeitsflächen anstatt eines fix zugewiesenen aber immer seltener benutzten Schreibtisch, dazu bei. Eine immer größere Anzahl an Mitarbeitern benötigt überhaupt keinen klassischen Schreibtisch mehr, weil diese entweder unterwegs, zu Hause oder im Office in Meetingräumen arbeiten. Motto: Am Schreibtisch sitzen kann ich zuhause auch, dafür muss ich nicht ins Büro fahren. „Konferenz- und Meetingräume Zahlen, Daten, Fakten“ weiterlesen

10 Fragen des Raummanagements – Teil 7 – Wie viele Personen nutzen was tatsächlich

Hier nun Teil 7 in der Blog-Serie 10 Fragen des Raummanagements.
Die Fragen 6 und 7 unserer ursprünglichen Frageliste lauten
Frage 6: Wie viele Leute sitzen im Raum?
Frage 7: Was wird tatsächlich genutzt?

Warum wollen wir das überhaupt wissen?

Während andere Themen innerhalb dieser Blogserie durchaus ein wenig anspruchsvoll sind, so fällt es sehr leicht, die Relevanz dieser Fragen zu verstehen.

Die Antwort auf die Frage nach der tatsächlichen Anzahl der Personen im Raum ist die allerwichtigste Kenngröße für Architekten und Raumplaner in der Designphase und für das Facility Management in der Betriebsphase. Es ist ziemlich einleuchtend, dass massives Einsparungspotential vorliegt, wenn beispielsweise ein Raum für 12 Personen praktisch immer nur mit 6 Personen besetzt ist! Hier ist kein Umkehrschluss möglich, denn es ist höchst unwahrscheinlich, dass ein Raum mit nur 4 Plätzen regelmäßig von 8 oder mehr Personen genutzt wird. „10 Fragen des Raummanagements – Teil 7 – Wie viele Personen nutzen was tatsächlich“ weiterlesen