Microsofts Vision von IoT im Gebäude

Ein der Schwerpunkte dieses Blogs behandelt Möglichkeiten, wie Gebäude effizienter genutzt werden können. Wichtig ist mir immer die unmittelbare Anwendbarkeit. Was wird aber die Zukunft bringen? Im hauseigenen IT Showcase lässt die haueigenene IT-Abteilung tief in die eigenen Ideen in Sachen Microsofts Vision von IoT im Gebäude blicken. Wobei Vision vielleicht sogar ein wenig irreführend ist, denn es handelt sich um ein real durchgeführtes Projekt, welches schon bald flächendeckend ausgerollt werden soll.

Microsofts Vision von IoT im Gebäude

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10 Fragen des Raummanagements – Teil 4 – Raumauslastung

Nach 10 Fragen des Raummanagements -Tei l-1 Einleitung, dem eher technischen 10 Fragen des Raummanagements -Teil 2-Wie wird gebucht und 10 Fragen des Raummanagements – Teil 3 – Wird überhaupt gebucht nun zu einer recht offensichtlichen Frage:

10 Fragen des Raummanagements – Frage 3:
Wie hoch ist die Auslastung meiner Räume
?

Untertitel: Warum verstehen unterschiedliche Gruppen unter „guter Auslastung“ etwas ganz anderes und gibt es Vergleichszahlen?

Begriffsdefinition

Während Adjektive wie „gut“, „höchstmöglich“ oder auch „niedrig“ durchaus eingängige Begriffe sind, wenn auch wie wir sehen werden, unterschiedliche Personengruppe darunter ganz Unterschiedliches verstehen, müssen wir uns erst an der Definition von AUSLASTUNG versuchen.

Fragt man die allwissende Wikipedia, so wird man gleich mehrfach fündig. Die plakativste Formel findet sich im Artikel Belegungsmanagement im Bereich Pflegestationen/Krankenhäuser,  welcher thematisch ja mit einiger Fantasie gar nicht so weit entfernt von uns ist:

Auslastungsgrafik
(C) Wikipedia

Womit wir schon mitten im Thema gelandet sind und sofort über jeden einzelnen Teil der Gleichung aufs Heftigste diskutieren können! „10 Fragen des Raummanagements – Teil 4 – Raumauslastung“ weiterlesen

10 Fragen des Raummanagements – Teil 3

Nach Grundsätzlichem im ersten Teil (10 Fragen des Raummanagements -Tei l-1 Einleitung) und dem eher technischen WIE in Teil 2 (10 Fragen des Raummanagements -Teil 2-Wie wird gebucht) soll es heute im Teil 3 um folgende Frage gehen:

10 Fragen des Raummanagements – Frage 2: Wird überhaupt gebucht?

Wie kann ich dies überprüfen und warum will ich es überhaupt wissen?

Sollen Raumressourcen überhaupt gebucht werden?

Diese Frage klingt im ersten Moment vielleicht ein wenig banal, doch wenn Ihnen die Fakten aus den beiden ersten Teilen nicht knackig genug waren oder sie noch immer nicht überzeugt sind, dann nachfolgend die ganze ungeschminkte Wahrheit gewürzt mit einer gehörigen Prise Business-Realität: „10 Fragen des Raummanagements – Teil 3“ weiterlesen

10 Fragen des Raummanagements – Teil 2

Nachdem im ersten Teil (10 Fragen des Raummanagements -Tei l-1 Einleitung) ein grundsätzliches JA zum Raum- und Ressourcenmanagement erarbeitet wurde, dreht sich in diesem Blogpost nun alles um:

10 Fragen des Raummanagements – Frage 1: Wie wird gebucht?

Rückblick und aktuelle Anforderungen

Obwohl dieser Blog sich mit Technologie und Digitalisierung befasst, lohnt ein kurzer Rückblick in die analoge Welt. Wie wurden früher Räume gebucht? „10 Fragen des Raummanagements – Teil 2“ weiterlesen

10 Fragen des Raummanagements – Teil 1

Dies ist er erste Artikel der Serie „Die 10 Fragen des Raummanagements“, welcher sich intensiv mit der Frage der optimalen Nutzung von Meetingräumen und der darin enthaltenen Technik widmet.

Wozu Ressourcenmanagement ?

Die Räume, um die es in dieser Serie gehen soll, haben viele verschiedene Namen und trotzdem ist fast immer das Gleiche gemeint. Ganz egal ob es nun Konferenzzimmer, Meetingraum, Besprechungsraum, Sitzungssaal, Schulungsraum oder liebevoll Konfi genannt wird, genau jener Typus Raum ist hier gemeint. „10 Fragen des Raummanagements – Teil 1“ weiterlesen

Firmentelefonie heute und morgen

Man könnte glauben, dass Firmentelefonie oder Unified Communication, wie es neudeutsch heisst aber trotzdem oft nur Telefonie meint, eigentlich ein recht stabiles Geschäft ist. Nach ein paar Revolutionen im Bereich der Tarife und der Umstellung auf SIP-Anbindung, also VoiceOverIP anstatt der traditionellen ISDN-Leitungen, ist man versucht zu glauben, dass das Geschäft ziemlich unverändert sei.

Firmentelefonie heute

Doch weit gefehlt! Wie die aktuellen Zahlen von AVAYA, einem der global führenden Anbietern von Telefonanlagen für Unternehmen, zeigen, befindet sich das Geschäftsmodell massiv im Umbruch.

Ein kurzer Blick in die aktuellen AVAYA-Zahlen:

  • Umsatz im viertel Quartal Q4 2015 im Vergleich zum Vorjahr: -23% (!)
    Hier müssten eigentlich die Alarmglocken schrillen
  • Bruttomarge YoY Q4: Von 52% auf 65%, also +25% relativer Zuwachs
    Mehr vom guten Geschäft und weniger vom schlechten; Daumen hoch.
  • Umsatz je Mitarbeiter YoY Q4: $ 342T vs. $ 270T (+26% !)
    Hier fehlt mir der Vergleich aber die Steigerung ist natürlich enorm.
  • Anteils der Software-Produkte am Umsatz: 72% (!)
    Wer kann da noch von Hardware-Herstellern sprechen?

Die offizielle Erklärung scheint auf den ersten Blick so kurz wie einleuchtend:

 „the market is in transition from capex to opex communications purchases, and this new subscription-based model is causing a ’short-term‘ slowdown in revenues – which are expected to reverse over time.“

Soll heissen: Kunden kaufen keine Kommunikationsanlagen mehr, sondern mieten einen Service im Zuge eines Abos, das exakt nach tatsächlichem Bedarf abgerechnet wird. Dies funktioniert aber realistischerweise nur mit Software, physikalische Hardware läßt sich nicht so einfach ein- und ausschalten. Scheinbar ist das Dogma
CAPEX Ausgaben sind gut, OPEX so niedrig wie nur irgendwie möglich,
durchbrochen, denn genaus so spricht es das Management aus.
Ich habe da so meine Zweifel, denn wenn Unternehmen in Zeiten billigen Geldes (und so billig wie jetzt war es noch nie!) nichts investieren, wann sollten sie dann?

Das Avaya Management ist hingegen überhaupt nicht traurig über den doch gewaltigen Umsatzrückgang von über einem Viertel! Vielmehr ist man fest überzeugt, dass mittelfristig die Umsätze wieder steigen werden, wenn die „Abo-Kunden“ schöne regelmäßige Einkünfte bringen.

Andererseits kann (und muss) man einwenden, dass die Umsatzrückgänge ganz real sind, die „Wiederkehr“ hingegen keineswegs gesichert ist. Also nichts anders als eine Hoffnung des Managements ist!
Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo in der Mitte.

Was lernen wir aus der Geschichte?
  • Die massiven Umsätze mit traditioneller Telecom-Hardware gehören der Vergangenheit an. Speziell in Unternehmen mit einem hohen Anteil an mobilen Mitarbeitern oder mit New World Of Work (Hot Desking, etc.) passt ein Festnetztelefon irgendwie nicht so recht ins Bild.
  • Flexiblere Abrechungsmodelle erlauben es, viel kurzfristiger auf geänderte Anforderungen zu reagieren. Dies kann durchaus „gefährlich“ für Anbieter sein, wenn der Kunde ungleich schneller aus einem unbequemen, weil nicht mehr passenden Vertrag aussteigen kann.
  • Infrastructure as a Service ist ein klassisches Produkt unserer Zeit und Telecom-Produkte lassen sich leicht standardisieren. Anstatt massiver Nebenstellenanlagen im Keller läuft heutzutage die PBX in irgendeinem Rechenzentrum oder in der berühmten Cloud.
  • Ehemals nur im Hardware-Geschäft tätige Anbieter (deswegen früher auch Hersteller genannt) haben dieses Geschäft samt Geschäftsmodellen praktisch aufgegeben und konzentrieren sich auf die Erbringung von Services. Dies bedeutet zwangsweise, dass die gesamte Wertschöpfungskette mit Händlern, Installateuren, etc. wegbricht, denn diese werden kaum mehr gebraucht bzw. werden aktiv übergangen!
Fazit

Die Zahlen sind in mehrfacher Hinsicht interessant. Ob die gelieferten Begründungen des Managements nur ein verzweifelter Ausdruck der Hoffnung „bald wird es wieder besser“ ist oder Ausdruck von professsionellem Weitblick sind, wird die Zukunft zeigen. Fakt ist jedoch, dass Anbieter wie AVAYA ein Branding-Problem haben: Je weniger AVAYA Endgeräte im Blickfeld des Nutzers sind, weil der nur mehr Google, Apple und Microsoft vor sich hat, umso schwieriger wird es, das Thema Kommunikation als eigenständiges Aufgabengebiet zu positionieren. Good Luck Avaya!

Datenquelle:
Wainhouse Research Blog – UC Musings from the Avaya Partner Conference

Wie IoT einen echten Mehrwert bringt

Alle reden über das IoT, das Internet of Things, zu Deutsch Internet der Dinge, aber wozu braucht man das überhaupt? Die Frage, wie IoT einen echten Mehrwert bringt, stellen sich wahrscheinliche alle, die sich nicht als Anbieter sondern als potentieller Kunde oder Nutzer damit beschäftigen.

Begriffsdefinition

Wikipedia beschreibt IoT verblüffend einfach:

Das Ziel des Internets der Dinge ist es, die Informationslücke zwischen der realen und virtuellen Welt zu minimieren. Diese Informationslücke besteht, weil in der realen Welt Dinge tatsächlich einen bestimmten Zustand haben (z. B. „Luft ist kalt“, „Druckertoner ist voll“), dieser Zustand im Internet jedoch nicht bekannt ist. Ziel ist also, dass viele reale Dinge die eigenen Zustandsinformationen für die Weiterverarbeitung im Netzwerk zur Verfügung stellen.

Der Ansatz ist also trivial: Sobald „reale Dinge“ ihren aktuellen Zustand zur Verfügung stellen, können andere Systeme oder auch Menschen überhaupt davon Kenntnis erlangen. Und dies ist die Grundbedingung für die Steuerung oder Optimierung.

Das Milliardenbusiness IoT

Die allseits bekannte Gartner Group sagt voraus, dass schon 2020 ca. 20,8 Mrd (!) Geräte am IoT hängen werden (Gartner Group says billions of connected „things“). Lassen wir einmal das große Geschäft mit der dafür nötigen Hardware außer Acht, so steht eines fest:

IoT wird dafür sorgen, dass Aussagen wie „das habe ich doch nicht gewußt“ oder „wenn wir das gewusst hätten“ im Business Umfeld nur mehr als Ausrede angesehen werden.

Konzepte wie Big Data sind eng mit IoT verknüpft, denn erst die intelligente Auswertung der enormen Datenmengen kann zu verwertbaren Ergebnissen und darauf aufbauenden Entscheidungsgrundlagen führen.

IoT im Umfeld von Arbeitsplatz und Gebäude

Hier gilt es einen Zyklus von drei abgrenzbaren Bereichen zu unterscheiden: „Wie IoT einen echten Mehrwert bringt“ weiterlesen

CIO-Prioritäten von Bildungseinrichtungen

Eine kürzlich durchgeführte Befragung hunderter CIOs und IT-Verantwortlicher diverser höherer Bildungseinrichtungen fasste die Top 5 CIO-Prioritäten von Bildungseinrichtungen zusammen.

Grundlegendes

  • 94% Zustimmung/starke Zustimmung bei den über 400 Teilnehmern, dass „digitale Lehrunterlagen das Lernen für Schüler/Studenten effizienter und effektiver“ macht.
  • 87% Zustimmung/starke Zustimmung für „Digitale Kursunterlagen ermöglichen personalisierteres und ergiebigeres Lernen als gedruckte Skripten“
  • 96% Zustimmung/starke Zustimmung für „Adaptive Lerntechnologien haben großes Potential bei der Ergebnisverbesserung für die Studenten“ „CIO-Prioritäten von Bildungseinrichtungen“ weiterlesen

Who owns the AV Department – ISE 2016 Vortrag

Für alle, die nicht bei meinem Vortrag „Who owns the AV Department – Creating an AV Master Plan“ letzte Woche in Amsterdam dabei sein konnten, habe ich die Präsentation nun online gestellt. Die Präsentation wurde aufgrund der internationalen Ausrichtung der ISE in Englisch gehalten.

Wenn ich einen Kernsatz herausstreichen müsste so wäre es wahrscheinlich dieser:

We AV people must be able to quantify, qualify and justify our needs.

Wenn wir es also schaffen, unseren Bedarf kompetent zu begründen, dann werden sich auch die dafür nötigen Budgets finden.

Anstatt vieler zusätzlicher Worte über den Inhalt ist die Präsentation gleich hier eingebettet, kann aber auch heruntergeladen, gedruckt oder natürlich auch geteilt werden.

Mein Vortrag war Teil des AV/IT-Seminars, welches auf der ISE 2016 erstmals stattfand und dafür eigentlich recht gut besucht war.

Für die Organisation war Dieter Michel zuständig, den sicherlich einige als Herausgeber des Prosound Magazins kennen. Die beiden anderen Vorträge wurden von den beiden Profis Volker Löwer, IFBcon sowie Lutz Rathmann, Riedel gehalten und waren höchst interessant. Während Lutz über die praktische Anwendung von konvergenten AV/IT-Netzwerken bei Großevents sprach, konnte Volker Löwer aus seiner langjährigen Praxis berichten und bestätigen, dass der AV-Bereich zunehmend von den IT-Leitern übernommen wird. Wie auch in meinem Vortrag ausführlich angesprochen, kann dies sowohl ein Nachteil als auch ein großer Vorteil sein.

Da das Thema durchaus kontroversiell ist, denke ich doch, dass nicht Alle meiner Meinung sind. Genau dafür gibt es die Kommentar-Funktion hier; probieren Sie diese doch einfach einmal aus. Ich freue mich auf Ihr Feedback.

Die fünf grössten Startup-Fehler

Alle Menschen machen Fehler, das ist ganz normal. Daher werden auch Gründer von Startups Fehler machen. Irgendwie ärgerlich ist es aber, wenn viele Fehler eigentlich vermeidbar wären, weil schon längst als Stolperfalle bekannt. Nachfolgend daher die fünf grössten Startup-Fehler: „Die fünf grössten Startup-Fehler“ weiterlesen