10 Fragen des Raummanagements – Teil 5 – No Shows

Weiter geht es in der Blog-Serie 10 Fragen des Raummanagements. Der Titel des heutigen Posts lautet:

10 Fragen des Raummanagements – Frage 4:
Wie hoch ist der Anteil der No-Shows
?

Untertitel: Ein gebuchter Raum ist noch lange kein belegter Raum!

Was ist ein No-Show

Auch wenn Sie den Begriff No-Show noch nie gehört haben, so bin ich mir doch sicher, dass Sie auf die eine oder andere Art schon davon betroffen war oder vielleicht sogar darunter zu leiden hat.

Wie der Untertitel schon vermutet lässt, geht es heute um die höchst verzichtbare Tatsache, dass Räume zwar reserviert werden, zum Zeitpunkt der Buchung aber dann nicht benutzt werden; sich also im wahrsten Sinne des Wortes niemand zeigt, no show eben.

Wie man No-Shows überhaupt erkennen kann, habe ich an anderer Stelle in dieser Serie 10 Fragen des Raummanagements schon ausführlich behandelt. Im einfachsten Fall reicht ein Präsenzmelder im Raum; ja das Teil an der Decke am WC, das seit Jahrzehnten verlässlich das Licht ein- und auch wieder ausschaltet.

Sind No-Shows überhaupt ein Problem?

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10 Fragen des Raummanagements – Teil 4 – Raumauslastung

Nach 10 Fragen des Raummanagements -Tei l-1 Einleitung, dem eher technischen 10 Fragen des Raummanagements -Teil 2-Wie wird gebucht und 10 Fragen des Raummanagements – Teil 3 – Wird überhaupt gebucht nun zu einer recht offensichtlichen Frage:

10 Fragen des Raummanagements – Frage 3:
Wie hoch ist die Auslastung meiner Räume
?

Untertitel: Warum verstehen unterschiedliche Gruppen unter „guter Auslastung“ etwas ganz anderes und gibt es Vergleichszahlen?

Begriffsdefinition

Während Adjektive wie „gut“, „höchstmöglich“ oder auch „niedrig“ durchaus eingängige Begriffe sind, wenn auch wie wir sehen werden, unterschiedliche Personengruppe darunter ganz Unterschiedliches verstehen, müssen wir uns erst an der Definition von AUSLASTUNG versuchen.

Fragt man die allwissende Wikipedia, so wird man gleich mehrfach fündig. Die plakativste Formel findet sich im Artikel Belegungsmanagement im Bereich Pflegestationen/Krankenhäuser,  welcher thematisch ja mit einiger Fantasie gar nicht so weit entfernt von uns ist:

Auslastungsgrafik
(C) Wikipedia

Womit wir schon mitten im Thema gelandet sind und sofort über jeden einzelnen Teil der Gleichung aufs Heftigste diskutieren können! „10 Fragen des Raummanagements – Teil 4 – Raumauslastung“ weiterlesen

10 Fragen des Raummanagements – Teil 3

Nach Grundsätzlichem im ersten Teil (10 Fragen des Raummanagements -Tei l-1 Einleitung) und dem eher technischen WIE in Teil 2 (10 Fragen des Raummanagements -Teil 2-Wie wird gebucht) soll es heute im Teil 3 um folgende Frage gehen:

10 Fragen des Raummanagements – Frage 2: Wird überhaupt gebucht?

Wie kann ich dies überprüfen und warum will ich es überhaupt wissen?

Sollen Raumressourcen überhaupt gebucht werden?

Diese Frage klingt im ersten Moment vielleicht ein wenig banal, doch wenn Ihnen die Fakten aus den beiden ersten Teilen nicht knackig genug waren oder sie noch immer nicht überzeugt sind, dann nachfolgend die ganze ungeschminkte Wahrheit gewürzt mit einer gehörigen Prise Business-Realität: „10 Fragen des Raummanagements – Teil 3“ weiterlesen

10 Fragen des Raummanagements – Teil 2

Nachdem im ersten Teil (10 Fragen des Raummanagements -Tei l-1 Einleitung) ein grundsätzliches JA zum Raum- und Ressourcenmanagement erarbeitet wurde, dreht sich in diesem Blogpost nun alles um:

10 Fragen des Raummanagements – Frage 1: Wie wird gebucht?

Rückblick und aktuelle Anforderungen

Obwohl dieser Blog sich mit Technologie und Digitalisierung befasst, lohnt ein kurzer Rückblick in die analoge Welt. Wie wurden früher Räume gebucht? „10 Fragen des Raummanagements – Teil 2“ weiterlesen

10 Fragen des Raummanagements – Teil 1

Dies ist er erste Artikel der Serie „Die 10 Fragen des Raummanagements“, welcher sich intensiv mit der Frage der optimalen Nutzung von Meetingräumen und der darin enthaltenen Technik widmet.

Wozu Ressourcenmanagement ?

Die Räume, um die es in dieser Serie gehen soll, haben viele verschiedene Namen und trotzdem ist fast immer das Gleiche gemeint. Ganz egal ob es nun Konferenzzimmer, Meetingraum, Besprechungsraum, Sitzungssaal, Schulungsraum oder liebevoll Konfi genannt wird, genau jener Typus Raum ist hier gemeint. „10 Fragen des Raummanagements – Teil 1“ weiterlesen

Firmentelefonie heute und morgen

Man könnte glauben, dass Firmentelefonie oder Unified Communication, wie es neudeutsch heisst aber trotzdem oft nur Telefonie meint, eigentlich ein recht stabiles Geschäft ist. Nach ein paar Revolutionen im Bereich der Tarife und der Umstellung auf SIP-Anbindung, also VoiceOverIP anstatt der traditionellen ISDN-Leitungen, ist man versucht zu glauben, dass das Geschäft ziemlich unverändert sei.

Firmentelefonie heute

Doch weit gefehlt! Wie die aktuellen Zahlen von AVAYA, einem der global führenden Anbietern von Telefonanlagen für Unternehmen, zeigen, befindet sich das Geschäftsmodell massiv im Umbruch.

Ein kurzer Blick in die aktuellen AVAYA-Zahlen:

  • Umsatz im viertel Quartal Q4 2015 im Vergleich zum Vorjahr: -23% (!)
    Hier müssten eigentlich die Alarmglocken schrillen
  • Bruttomarge YoY Q4: Von 52% auf 65%, also +25% relativer Zuwachs
    Mehr vom guten Geschäft und weniger vom schlechten; Daumen hoch.
  • Umsatz je Mitarbeiter YoY Q4: $ 342T vs. $ 270T (+26% !)
    Hier fehlt mir der Vergleich aber die Steigerung ist natürlich enorm.
  • Anteils der Software-Produkte am Umsatz: 72% (!)
    Wer kann da noch von Hardware-Herstellern sprechen?

Die offizielle Erklärung scheint auf den ersten Blick so kurz wie einleuchtend:

 „the market is in transition from capex to opex communications purchases, and this new subscription-based model is causing a ’short-term‘ slowdown in revenues – which are expected to reverse over time.“

Soll heissen: Kunden kaufen keine Kommunikationsanlagen mehr, sondern mieten einen Service im Zuge eines Abos, das exakt nach tatsächlichem Bedarf abgerechnet wird. Dies funktioniert aber realistischerweise nur mit Software, physikalische Hardware läßt sich nicht so einfach ein- und ausschalten. Scheinbar ist das Dogma
CAPEX Ausgaben sind gut, OPEX so niedrig wie nur irgendwie möglich,
durchbrochen, denn genaus so spricht es das Management aus.
Ich habe da so meine Zweifel, denn wenn Unternehmen in Zeiten billigen Geldes (und so billig wie jetzt war es noch nie!) nichts investieren, wann sollten sie dann?

Das Avaya Management ist hingegen überhaupt nicht traurig über den doch gewaltigen Umsatzrückgang von über einem Viertel! Vielmehr ist man fest überzeugt, dass mittelfristig die Umsätze wieder steigen werden, wenn die „Abo-Kunden“ schöne regelmäßige Einkünfte bringen.

Andererseits kann (und muss) man einwenden, dass die Umsatzrückgänge ganz real sind, die „Wiederkehr“ hingegen keineswegs gesichert ist. Also nichts anders als eine Hoffnung des Managements ist!
Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo in der Mitte.

Was lernen wir aus der Geschichte?
  • Die massiven Umsätze mit traditioneller Telecom-Hardware gehören der Vergangenheit an. Speziell in Unternehmen mit einem hohen Anteil an mobilen Mitarbeitern oder mit New World Of Work (Hot Desking, etc.) passt ein Festnetztelefon irgendwie nicht so recht ins Bild.
  • Flexiblere Abrechungsmodelle erlauben es, viel kurzfristiger auf geänderte Anforderungen zu reagieren. Dies kann durchaus „gefährlich“ für Anbieter sein, wenn der Kunde ungleich schneller aus einem unbequemen, weil nicht mehr passenden Vertrag aussteigen kann.
  • Infrastructure as a Service ist ein klassisches Produkt unserer Zeit und Telecom-Produkte lassen sich leicht standardisieren. Anstatt massiver Nebenstellenanlagen im Keller läuft heutzutage die PBX in irgendeinem Rechenzentrum oder in der berühmten Cloud.
  • Ehemals nur im Hardware-Geschäft tätige Anbieter (deswegen früher auch Hersteller genannt) haben dieses Geschäft samt Geschäftsmodellen praktisch aufgegeben und konzentrieren sich auf die Erbringung von Services. Dies bedeutet zwangsweise, dass die gesamte Wertschöpfungskette mit Händlern, Installateuren, etc. wegbricht, denn diese werden kaum mehr gebraucht bzw. werden aktiv übergangen!
Fazit

Die Zahlen sind in mehrfacher Hinsicht interessant. Ob die gelieferten Begründungen des Managements nur ein verzweifelter Ausdruck der Hoffnung „bald wird es wieder besser“ ist oder Ausdruck von professsionellem Weitblick sind, wird die Zukunft zeigen. Fakt ist jedoch, dass Anbieter wie AVAYA ein Branding-Problem haben: Je weniger AVAYA Endgeräte im Blickfeld des Nutzers sind, weil der nur mehr Google, Apple und Microsoft vor sich hat, umso schwieriger wird es, das Thema Kommunikation als eigenständiges Aufgabengebiet zu positionieren. Good Luck Avaya!

Datenquelle:
Wainhouse Research Blog – UC Musings from the Avaya Partner Conference

CIO-Prioritäten von Bildungseinrichtungen

Eine kürzlich durchgeführte Befragung hunderter CIOs und IT-Verantwortlicher diverser höherer Bildungseinrichtungen fasste die Top 5 CIO-Prioritäten von Bildungseinrichtungen zusammen.

Grundlegendes

  • 94% Zustimmung/starke Zustimmung bei den über 400 Teilnehmern, dass „digitale Lehrunterlagen das Lernen für Schüler/Studenten effizienter und effektiver“ macht.
  • 87% Zustimmung/starke Zustimmung für „Digitale Kursunterlagen ermöglichen personalisierteres und ergiebigeres Lernen als gedruckte Skripten“
  • 96% Zustimmung/starke Zustimmung für „Adaptive Lerntechnologien haben großes Potential bei der Ergebnisverbesserung für die Studenten“ „CIO-Prioritäten von Bildungseinrichtungen“ weiterlesen