Interview zur Lage der AV-Branche

Wieder einmal kam ein Fachmagazin zu mir und fragte mich um meine Einschätzung zur aktuellen Lage der AV-Branche. Ohne jetzt dem ganzen Artikel, bei dem meine Statements von Tim Kridel ausgezeichnet in lesbare Form gebracht wurden, vorgreifen zu wollen, so erlaube ich mir nachfolgend eine Kurzzusammenfassung.

Die Medientechnik-Branche steckt in einem gewaltigen Transformationsprozess, der alle Bereiche des Sales Channels von den Herstellern bis hin zu den Installateuren und Händlern betrifft.

Nachfolgend der Link zum kompletten Online-Artikel bei INAVATE. Teile davon werden auch in der September-Ausgabe des InAVate-Magazine zu lesen sein.

Seismic shifts shake AV distribution landscape

Ein paar Worte zum InAVate Magazin

Ich erlaube mir hier ausdrücklich ein wenig Werbung für das InAVate-Magazine zu machen. Es ist sicher eines der besten, ganz sicher aber das wichtigste europäische Branchenblatt der Medientechnik in Europa. Der Newsletter ist sowieso Pflichtlektüre und das monatliche Printmagazin sollte es ebenso sein.

Ich wünsche Ihnen noch viel Vergnügen beim Lesen und hoffe, von Ihnen per Kommentar oder in den sozialen Medien zu lesen.

Smart Building oder Dumb Industry

Während viele über Smart buildings philosophieren sehen echte kEnner manches ein wenig abgeklärter:

Praktisch jede Industrie hat in den letzten Jahren ihre Produktivität verdoppelt. Mit einer einzigen Ausnahme…

Diese eine Ausnahme ist die Bauwirtschaft.

Univ.-Prof. Architekt Dipl.-Ing. Christoph M. Achammer

Anlässlich des OGNI Gebäude Summits in Wien, April 2016

Rückblick auf meine Keynote bei der AV Solution Partner Roadshow in Wien

Meine Keynote bei der AV Solution Partner Roadshow 2016 der AV Solution Partner habe ich ja schon in einem früheren Post angekündigt.

Gestern war es nun so weit und nachfolgend ein kleiner Rückblick. Trotz „Rückblick auf meine Keynote bei der AV Solution Partner Roadshow in Wien“ weiterlesen

Keynote beim AV-Solution Partner Event

Nur zu gerne folge ich der Einladung eine kleine Keynote beim AV-Solution Partner Event in Wien zu halten. Getreu dem Motto „Meetingräume effektiv nutzung und managen“ werde ich über die neuen Anforderungen an Kommunikationsräume abseits der AV-Technik sprechen. Stichworte wie Return on Investment oder auch AV-Masterpläne sollen Einblicke in die aktuellen Erwartungshaltungen und Herausforderungen der Nutzer und deren Management bieten.

Ich freue mich besonders, dass die AV-Solution Partner – ein Verbund von Systemintegratoren – dieses Thema aufgreift und im Rahmen einer Roadshow behandelt.

Details zur Veranstaltung:

Corporate Communication – Meetingräume effektiv nutzen und managen

Auf der diesjährigen Roadshow dreht sich alles rund um Technologien zur Unternehmenskommunikation – vom internen Digital Signage-Kanal über die effiziente Verwaltung von Besprechungsbereichen bis hin zur technischen Ausstattung von Konferenzräumen
Beginn: 14.06.2016 13:30
Dauer: ca. 3 Stunden

Tagungszentrum Schönbrun – Apothekertrakt
Schönbrunner Schloßstraße 45
1120 Wien

Schnellentschlossene ersuche ich den Link ganz unten in diesem Post zu klicken und ein kostenloses Ticket zu lösen.

Unterstützer dieser Veranstalter sind:

AV-Solution Partner

Crestron

EASESCREEN

SONY

HST Consulting

Den Link zur Einladung mit allen Details finden Sie hier. Ich freue mich auf Ihr Kommen und natürlich auch auf die Weiterverteilung in Ihren sozialen Netzwerken.

 

Künstler oder Architekt oder beides?

Ein Satz, über den es sich lohnt, nachzudenken:

Nur ein ganz kleiner Teil der architektur gehört der kunst an: Das grabmal und das denkmal. Alles andere, alles, was einem zweck dient, ist aus dem reiche der kunst auszuschließen. […] Das haus hat allen zu gefallen. Zum unterschiede vom kunstwerk, das niemandem zu gefallen hat. Das kunstwerk ist eine privatangelegenheit des künstlers. Das haus ist es nicht..

Adolf Loos

Adolf Loos. (13. Juli 2014). Wikiquote, Die freie Zitatsammlung. Abgerufen am 11. Mai 2016, 05:59 von https://de.wikiquote.org/w/index.php?title=Adolf_Loos&oldid=478924.

10 Fragen des Raummanagements – Teil 5 – No Shows

Weiter geht es in der Blog-Serie 10 Fragen des Raummanagements. Der Titel des heutigen Posts lautet:

10 Fragen des Raummanagements – Frage 4:
Wie hoch ist der Anteil der No-Shows
?

Untertitel: Ein gebuchter Raum ist noch lange kein belegter Raum!

Was ist ein No-Show

Auch wenn Sie den Begriff No-Show noch nie gehört haben, so bin ich mir doch sicher, dass Sie auf die eine oder andere Art schon davon betroffen war oder vielleicht sogar darunter zu leiden hat.

Wie der Untertitel schon vermutet lässt, geht es heute um die höchst verzichtbare Tatsache, dass Räume zwar reserviert werden, zum Zeitpunkt der Buchung aber dann nicht benutzt werden; sich also im wahrsten Sinne des Wortes niemand zeigt, no show eben.

Wie man No-Shows überhaupt erkennen kann, habe ich an anderer Stelle in dieser Serie 10 Fragen des Raummanagements schon ausführlich behandelt. Im einfachsten Fall reicht ein Präsenzmelder im Raum; ja das Teil an der Decke am WC, das seit Jahrzehnten verlässlich das Licht ein- und auch wieder ausschaltet.

Sind No-Shows überhaupt ein Problem?

„10 Fragen des Raummanagements – Teil 5 – No Shows“ weiterlesen

Microsofts Vision von IoT im Gebäude

Ein der Schwerpunkte dieses Blogs behandelt Möglichkeiten, wie Gebäude effizienter genutzt werden können. Wichtig ist mir immer die unmittelbare Anwendbarkeit. Was wird aber die Zukunft bringen? Im Microsoft IT Showcase lässt die hauseigenene IT-Abteilung tief in die eigenen Ideen in Sachen Microsofts Vision von IoT im Gebäude blicken. Wobei Vision vielleicht sogar ein wenig irreführend ist, denn es handelt sich um ein real durchgeführtes Projekt, welches schon bald flächendeckend ausgerollt werden soll.

Microsofts Vision von IoT im Gebäude

„Microsofts Vision von IoT im Gebäude“ weiterlesen

10 Fragen des Raummanagements – Teil 4 – Raumauslastung

Nach 10 Fragen des Raummanagements -Tei l-1 Einleitung, dem eher technischen 10 Fragen des Raummanagements -Teil 2-Wie wird gebucht und 10 Fragen des Raummanagements – Teil 3 – Wird überhaupt gebucht nun zu einer recht offensichtlichen Frage:

10 Fragen des Raummanagements – Frage 3:
Wie hoch ist die Auslastung meiner Räume
?

Untertitel: Warum verstehen unterschiedliche Gruppen unter „guter Auslastung“ etwas ganz anderes und gibt es Vergleichszahlen?

Begriffsdefinition

Während Adjektive wie „gut“, „höchstmöglich“ oder auch „niedrig“ durchaus eingängige Begriffe sind, wenn auch wie wir sehen werden, unterschiedliche Personengruppe darunter ganz Unterschiedliches verstehen, müssen wir uns erst an der Definition von AUSLASTUNG versuchen.

Fragt man die allwissende Wikipedia, so wird man gleich mehrfach fündig. Die plakativste Formel findet sich im Artikel Belegungsmanagement im Bereich Pflegestationen/Krankenhäuser,  welcher thematisch ja mit einiger Fantasie gar nicht so weit entfernt von uns ist:

Auslastungsgrafik
(C) Wikipedia

Womit wir schon mitten im Thema gelandet sind und sofort über jeden einzelnen Teil der Gleichung aufs Heftigste diskutieren können! „10 Fragen des Raummanagements – Teil 4 – Raumauslastung“ weiterlesen

Who owns the AV Department – ISE 2016 Vortrag

Für alle, die nicht bei meinem Vortrag „Who owns the AV Department – Creating an AV Master Plan“ letzte Woche in Amsterdam dabei sein konnten, habe ich die Präsentation nun online gestellt. Die Präsentation wurde aufgrund der internationalen Ausrichtung der ISE in Englisch gehalten.

Wenn ich einen Kernsatz herausstreichen müsste so wäre es wahrscheinlich dieser:

We AV people must be able to quantify, qualify and justify our needs.

Wenn wir es also schaffen, unseren Bedarf kompetent zu begründen, dann werden sich auch die dafür nötigen Budgets finden.

Anstatt vieler zusätzlicher Worte über den Inhalt ist die Präsentation gleich hier eingebettet, kann aber auch heruntergeladen, gedruckt oder natürlich auch geteilt werden.

Mein Vortrag war Teil des AV/IT-Seminars, welches auf der ISE 2016 erstmals stattfand und dafür eigentlich recht gut besucht war.

Für die Organisation war Dieter Michel zuständig, den sicherlich einige als Herausgeber des Prosound Magazins kennen. Die beiden anderen Vorträge wurden von den beiden Profis Volker Löwer, IFBcon sowie Lutz Rathmann, Riedel gehalten und waren höchst interessant. Während Lutz über die praktische Anwendung von konvergenten AV/IT-Netzwerken bei Großevents sprach, konnte Volker Löwer aus seiner langjährigen Praxis berichten und bestätigen, dass der AV-Bereich zunehmend von den IT-Leitern übernommen wird. Wie auch in meinem Vortrag ausführlich angesprochen, kann dies sowohl ein Nachteil als auch ein großer Vorteil sein.

Da das Thema durchaus kontroversiell ist, denke ich doch, dass nicht Alle meiner Meinung sind. Genau dafür gibt es die Kommentar-Funktion hier; probieren Sie diese doch einfach einmal aus. Ich freue mich auf Ihr Feedback.